Mängelbericht – Photovoltaikanlage auf Flachdach

Sichtprüfung mit Fotodokumentation · Objekt in Duisburg

Besichtigung07.10.2026, ca. 13:00 – 15:30 Uhr
Erstellt vonStephan, sunoid.de (PV-Montage & Inbetriebnahme)
GrundlageVor-Ort-Besichtigung, 35 Fotos, keine Messungen

1. Zusammenfassung

Die Anlage ist nach unserer Sichtprüfung nicht fachgerecht für ein Flachdach ausgeführt. Die Aufständerung stammt erkennbar aus dem Balkonkraftwerk-Bereich und wurde mit losem Betonballast auf einem Flachdach mit Kunststoffdachbahn und darunterliegender Mineralwolledämmung eingesetzt. Dazu kommen ungeschützt verlegte DC-Leitungen, ein fehlender Erdungs-/Potentialausgleich und eine ungeschützte Gebäudeeinführung.

0kritisch
0erheblich
0Hinweise
Empfehlung: Die Anlage sollte bis zur Nachbesserung durch eine Elektrofachkraft freigeschaltet und nicht weiter betrieben werden. Hauptgründe: ungeschützte DC-Leitungen auf der Dachfläche (Isolationsfehler-/Brandgefahr), fehlender Potentialausgleich, Wind- und Abrutschgefahr sowie drohender Dachhautschaden. Wichtig: Die DC-Seite steht bei Tageslicht immer unter Spannung – Leitungen nicht berühren.
Gesamtempfehlung: Die komplette Anlage sollte demontiert werden. Anschließend ist die passende, für Flachdächer geeignete Unterkonstruktion zu beschaffen und die Anlage fachgerecht neu zu montieren und anzuschließen.
Dieser Bericht ist eine fachliche Sichtprüfung anhand von Fotos und Beobachtungen vor Ort. Er enthält keine Messwerte und ist kein Gutachten eines öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen. Für Statik, Dachabdichtung und elektrische Prüfung sind die jeweiligen Fachleute hinzuzuziehen (siehe Maßnahmen).

2. Beschreibung der Anlage

Dach

  • Flachdach mit leichtem Gefälle zur Entwässerung
  • Helle Kunststoffdachbahn, älteres Baujahr, sichtbar mechanisch befestigt (runde Befestigungsteller) mit Nahtbereichen
  • Darunter dicke Mineralwolle-Dämmung, ohne druckverteilende Schicht (z. B. Zementschicht) obenauf
  • Angrenzend Bereiche mit besandeter Bitumenbahn, Lüfterrohre und Attika
F06
F06 Übersicht Modulreihe und Dachfläche
F11
F11 Modulreihe mit Lüfterrohr

Module und Unterkonstruktion

  • Module Hetechpower HET-400M8S54AH (Typenschild, F35): 400 Wp, Voc 37,07 V, Isc 13,79 A, 1722 x 1134 x 30 mm, 20,05 kg, Schutzklasse II, 1500 V, max. Reihensicherung 20 A
  • Niedrig geneigte Aluminium-Aufständerung (Balkonkraftwerk-Typ) mit Fußprofil ca. 3 cm Auflage
  • Ballast: Betonstürze/Betonsteine, ein Stück je Modul, zusätzlich Ziegelsteine
  • 2 Strings = 4 DC-Leitungen, Hybrid-Wechselrichter im Keller
F35
F35 Typenschild der Module
F33
F33 Hybrid-Wechselrichter im Keller (markiert)

Die Moduldaten stammen direkt vom Typenschild-Foto F35; die Anzahl der Module ist auf den Fotos nicht vollständig erkennbar.

3. Mängelübersicht

Nr.MangelBewertungFotos
M01Ungeeignete Unterkonstruktion (Balkonkraftwerk-System auf Flachdach)kritischF01, F02, F09, F10
M02Zu geringe Auflagefläche (ca. 3 cm), keine Lastverteilung auf die DämmungkritischF01–F05, F20
M03Keine Bautenschutzmatte, nur dünne Antirutschmatte, teils versetztkritischF01–F05, F20
M04Ballastierung mangelhaft: ein Betonsturz je Modul, nicht an vorgesehenen Positionen, Ziegelsteine als ErsatzkritischF09, F10, F12, F15, F16
M05Kein Windschutz seitlich und hinten, Randbereich nicht berücksichtigtkritischF07, F09, F14
M06Keine Sicherung gegen Abrutschen zur Dachkante, Anlage bereits verrutschtkritischF02, F03, F04, F20
M07Ständer stehen teilweise schräg (nicht lotrecht)erheblichF09, F07, F15
M08Module/Klemmen an 1–2 Stellen nicht sauber in Position, Klemme greift nichterheblichF17–F24
M09DC-Leitungen lose auf der Dachfläche: UV, Frost, Nässe, Zug, scharfe ProfilkantenkritischF06–F08, F12, F13, F16, F22–F24
M10Kein Erdungs-/Potentialausgleich vom Keller/Tiefenerder zur Anlage (mind. 1 x 16 mm² PE)kritischF33, F34
M11Leitungsführung über Dachrinne, offenes Rohr, ungeschützte WanddurchführungkritischF25–F28
M12Keller: DC-Leitungen lose auf/an Rohrdämmung, keine KabeltrasseerheblichF28, F30–F32
M13Dachhaut: Gefahr von Undichtigkeiten, keine Abstimmung mit dem Dachdecker erkennbarerheblichF13, F15, F19, F20
M14Wechselrichter-Anschluss: grün-gelbe Leitung als lose Schlaufe, Anschlusspunkt unklarHinweisF33, F34
M15Nachweise und Dokumentation nicht erkennbar (Statik/Ballastplan, Prüfprotokoll, Anmeldung)erheblich–
M16Module direkt an Lüfterrohr: Verschattung und WartungszugangHinweisF06, F11

4. Mängel im Detail

Rote Kreise und Beschriftungen in den Fotos markieren die jeweils gemeinten Stellen. Das Fotoverzeichnis am Ende zeigt alle Aufnahmen unverändert als Original.

M01 – Ungeeignete Unterkonstruktion kritisch

Befund

Die Aufständerung ist ein leichtes Aluminiumsystem, wie es für Balkonkraftwerke üblich ist. Auf dem Flachdach wird sie als Ballastsystem für mehrere Module eingesetzt. Ein Ballastierungsplan, Lastverteilung, Windleitbleche oder ein Verbund der Reihen sind nicht erkennbar.

Risiko

Verrutschen oder Abheben bei Wind, Schäden an Dach, Modulen und Dritten.

Empfehlung

Herstellerfreigabe für Flachdach-Ballastierung inklusive Ballastplan vorlegen lassen. Liegt sie nicht vor, durch ein für Flachdach zugelassenes, statisch nachgewiesenes System ersetzen.

F01
F01 Fußprofil mit Klemmfuß, Betonstein dahinter (markiert)
F10
F10 Stütze mit Winkelverbindung auf Betonstein
F09
F09 Seitenansicht: Stützen stehen schräg, lange Betonstürze liegen neben statt unter den Stützen, Ziegelsteine, lose Leitungsbögen (markiert)

M02 – Zu geringe Auflagefläche, keine Lastverteilung kritisch

Befund

Das Fußprofil liegt mit nur ca. 3 cm Breite auf. Unter der Dachbahn befindet sich weiche Mineralwolle-Dämmung ohne druckverteilende Schicht.

Risiko

Das Profil drückt sich mit der Zeit in die Dämmung. Die Profilkante belastet die Dachhaut, es entstehen Mulden, Wasseransammlungen und Undichtigkeiten.

Empfehlung

Lastverteilende Auflager (breite Fußplatten) einsetzen und die Druckfestigkeit der Dämmung mit dem Dachdecker bzw. Planer gegen die tatsächlichen Lasten prüfen.

F04
F04 Fuß, schmale Auflage (markiert)
F05
F05 Fuß unter Modulstoß
F20
F20 Draufsicht Fußpunkt neben Dachnaht (markiert)

M03 – Bautenschutzmatte fehlt bzw. unzureichend kritisch

Befund

Unter den Profilen liegt nur eine sehr dünne schwarze Antirutschmatte statt einer dicken Bautenschutzmatte. Sie ist stellenweise seitlich versetzt oder liegt nur unter einem Teil des Profils, sodass die Profilkante direkt auf der Dachhaut aufliegt.

Risiko

Mechanische Beschädigung der Dachbahn an den Kanten; zusätzlich bei PVC-Bahnen Verträglichkeitsfragen mit der Mattenart (Weichmacher).

Empfehlung

Durchgängige, mit der Dachbahn verträgliche Bautenschutzmatte unter jedem Auflager, Material und Dicke mit dem Dachbahnhersteller/Dachdecker abstimmen.

F02
F02 Matte nur seitlich am Profil (markiert)
F03
F03 Matte versetzt, Profil auf Dachbahn (markiert)
F13
F13 Dachhaut mit Nahtbereich (markiert)

M04 – Ballastierung mangelhaft kritisch

Befund

Je Modul liegt nur ein Betonsturz als Ballast, nicht an den dafür vorgesehenen Positionen, sondern beliebig auf der Unterkonstruktion verteilt. Am Modulende liegen Ziegelsteine als Ersatzballast (F12, F09).

Risiko

Die Windsogsicherung ist nicht nachgewiesen und bei den gezeigten Positionen unwahrscheinlich ausreichend. Ballast kann verrutschen oder kippen.

Empfehlung

Ballastplan nach Windlastberechnung (Standort, Gebäudehöhe, Randzonen) erstellen und die Ballastsituation gemäß Plan neu herstellen, mit definierten Positionen und Sicherung gegen Verrutschen.

F12
F12 Modulende mit Ziegelstein (markiert)
F15
F15 Betonsturz, Leitung gespannt darüber (markiert)
F16
F16 Reihe mit Ballast und lose liegendem Kabelrest (markiert)

M05 – Kein Windschutz, Randbereich kritisch

Befund

Es gibt keinen Windschutz seitlich (links/rechts) und hinten. Die Reihen liegen nahe an der Attika bzw. am Dachrand.

Risiko

Im Dachrand- und Eckbereich treten erhöhte Windsogkräfte auf; die Modulreihen können angehoben werden.

Empfehlung

Windleitbleche/Windbrecher und Abstände zum Dachrand nach statischem Nachweis herstellen.

F07
F07 Reihe nahe der Attika
F14
F14 Reihe parallel zur Attika

M06 – Keine Abrutschsicherung, Anlage ist verrutscht kritisch

Befund

Die Anlage ist an keiner Stelle gegen Wegrutschen zur Dachkante gesichert. An den Positionen der Matten ist zu erkennen, dass sie sich bereits ein Stück bewegt hat.

Empfehlung

Reihen verbinden, gegen Abrutschen sichern (z. B. Anschläge/Verbund) und Position nach Plan wiederherstellen.

F02
F02 Mattenversatz (markiert)
F03
F03 Mattenversatz (markiert)
F20
F20 Fußpunkt (markiert)

M07 – Ständer teilweise schräg erheblich

Befund

Einige Ständer, auf denen die Module liegen, stehen nicht lotrecht, sondern sichtbar schräg. In der Seitenansicht (F09) ist das gut zu erkennen: mehrere Ständer sind geneigt.

Risiko

Ungleichmäßige Lastabtragung, zusätzliche Verschiebungskräfte am Fuß, Spannungen in den Modulrahmen.

Empfehlung

Ständer ausrichten bzw. verformte Teile ersetzen, Verschraubungen prüfen und nachziehen.

F09
F09 Seitenansicht: schräge Stützen (markiert)
F07
F07 Stütze am Reihenende
F15
F15 Stütze von unten (markiert)

M08 – Module und Klemmen nicht sauber positioniert erheblich

Befund

An ein bis zwei Stellen sind Module nicht richtig in Position, die Klemme fasst nicht. Vermutlich eine Folge der verrutschten Anlage. Auf den vorliegenden Fotos (F21–F24) sitzen die gezeigten Klemmen unauffällig; die betroffenen Stellen sind auf den Fotos nicht eindeutig zu erkennen und beruhen auf der Beobachtung vor Ort.

Empfehlung

Alle Klemmen auf Sitz und Drehmoment prüfen, Module neu ausrichten und die Klemmbereiche laut Modulhersteller beachten. Die genauen Stellen bei der Nachprüfung markieren.

F17
F17 Schiene und Klemme zwischen Modulen
F18
F18 Klemme am Modulrahmen
F24
F24 Klemme am Modulrand

M09 – DC-Leitungen lose auf der Dachfläche kritisch

Befund

Die beiden Strings (4 Leitungen) liegen ohne Schutz, ohne Halter und teils in Schlaufen lose auf der Dachfläche, auch über der Bitumenbahn. Teilweise stehen sie unter Zug und schleifen an den scharfen Profilkanten der Unterkonstruktion. Auf F09, F12 und F13 liegen die Leitungen in großen Bögen quer über die Dachfläche, über Nahtbereiche und Befestigungsteller. Ein Leitungsrest liegt lose auf dem Dach (F16).

Risiko

Isolationsschäden durch UV, Frost, Wasser und Scheuern; Erdschlüsse und Lichtbögen auf der DC-Seite. Das ist eine Brand- und Personengefahr.

Empfehlung

Leitungen in UV-beständigen Kabelkanälen oder mit Kabelhaltern an der Unterkonstruktion führen, scharfe Kanten schützen (Kantenschutz), Zugentlastung herstellen. Danach Isolationswiderstand messen.

F08
F08 Leitungen quer über die Dachbahn
F13
F13 Leitungsschlaufen (markiert)
F22
F22 Leitung liegt an Profilkante (markiert)
F23
F23 Leitung am Profil
F16
F16 Kabelrest auf dem Dach (markiert)
F12
F12 Leitungsbündel am Modulende (markiert)

M10 – Kein Erdungs-/Potentialausgleich kritisch

Befund

Vom Keller bzw. Tiefenerder aus wurde kein Erdungsanschluss zum Dach hochgeführt. Eine Verbindung der Unterkonstruktion mit dem Potentialausgleich ist nicht erkennbar. Gefordert ist mindestens 1 x 16 mm² PE.

Risiko

Bei einem Isolationsfehler können Rahmen und Aufständerung Spannung führen; ohne Potentialausgleich fehlt die Schutzwirkung. Ist eine Blitzschutzanlage vorhanden, ist zusätzlich die Einbindung zu prüfen.

Empfehlung

Potentialausgleich/Erdung durch eine Elektrofachkraft nach VDE-Vorgaben herstellen (Querschnitt und Verlegeart gemäß DIN VDE 0100-540 bzw. Blitzschutzkonzept bei Bedarf), Durchgang messen und dokumentieren.

F33
F33 Wechselrichter, nur lokale Erdleitung (markiert)
F34
F34 Grün-gelbe Leitung mit Klemme (markiert)

M11 – Leitungsführung und Gebäudeeinführung kritisch

Befund

Die vier Leitungen hängen in einer Schlaufe über den Rand der Dachrinne (F25) und laufen in ein Edelstahlrohr an der Fassade, das mit einer Schelle befestigt und mit Kreppband beklebt ist. Die Rohröffnung ist schräg abgeschnitten, scharfkantig und ohne Kantenschutz oder Abdeckung (F26). Die Fassade wird gerade bearbeitet (Gerüst, Folie, Putz sichtbar). Unten werden die Leitungen ohne Schutz durch eine Wandöffnung in den Keller geführt; Bauschutt liegt im Bereich (F27, F28).

Risiko

Wassereintritt, Scheuern an Kanten (Rinnenrand, Rohrkante), fehlende Brand- und Schlagregenabdichtung der Durchführung sowie Beschädigungsgefahr durch die laufenden Fassadenarbeiten.

Empfehlung

Leitungen mit Schutzrohr/Kantenschutz führen, Rohröffnung mit Abdeckung ausführen, Wanddurchführung fachgerecht abdichten und brandschutztechnisch abschotten.

F25
F25 Leitungen über die Dachrinne (markiert)
F26
F26 Rohr mit Kreppband (markiert)
F27
F27 Durchführung am Fassadenfuß
F28
F28 Leitungen im Keller an der Wandöffnung

M12 – Keller: Leitungsführung ohne Trasse erheblich

Befund

Im Keller liegen die DC-Leitungen lose auf bzw. an der Rohrdämmung, ohne Kabelrinne oder feste Befestigung, und führen am Heizungsraum vorbei.

Empfehlung

Feste Kabeltrasse oder Schellen mit ausreichendem Abstand zu Heizungs-/Warmwasserleitungen, Brandabschottungen bei Durchbrüchen und Kennzeichnung der DC-Leitungen.

F30
F30 Leitungen an der Decke
F31
F31 Leitungen auf Rohrdämmung
F32
F32 Kellergang
F29
F29 Heizungsraum

M13 – Dachhaut: Undichtigkeitsrisiko erheblich

Befund

Die ältere Kunststoffdachbahn mit Befestigungstellern und Nähten wird durch Profilkanten und Ballast belastet. Eine Abstimmung mit dem Dachdecker oder eine Dachfreigabe ist nicht erkennbar. Im Nahtbereich sind dunkle Punkte zu sehen (F13), auf der Fläche Markierungen. In F20 steht ein Fußprofil unmittelbar an einer Naht der Dachbahn (dunkle Nahtlinien), daneben liegt ein Betonstein direkt auf der Bahn.

Empfehlung

Dachdecker soll Zustand der Bahn, Nahtbereiche und die Auflagerstellen prüfen und dokumentieren. Auswirkungen auf die Gewährleistung des Daches klären.

F19
F19 Befestigungsteller und Nahtbereich (markiert)
F15
F15 Auflager an Betonsturz (markiert)
F13
F13 Naht (markiert)

M14 – Wechselrichteranschluss Hinweis

Befund

Der Hybrid-Wechselrichter hängt an der Kellerwand. Darunter hängen Leitungen lose, eine schwarze Leitung ist frei über die Wand gespannt, ein graues Kabel liegt als Überlänge aufgerollt. Die grün-gelbe Leitung ist in mehreren Schlaufen an einer Klemme aufgewickelt; ein Anschlusspunkt an Erdung oder Potentialausgleich ist nicht erkennbar (F34). Unter dem Wechselrichter sitzt ein Gehäuse mit WARNING-Aufkleber, dessen Funktion auf dem Foto nicht eindeutig ist (F33).

Empfehlung

Anschluss prüfen, Leitungen ordnen und kennzeichnen, Schaltplan und Beschriftung nachtragen.

F33
F33 Hybrid-Wechselrichter (markiert)
F34
F34 Erdungsklemme (markiert)

M15 – Nachweise und Dokumentation erheblich

Befund

Nicht erkennbar bzw. nachzufordern: Statik/Ballastierungsplan, Herstellerfreigabe der Aufständerung, Prüfprotokoll nach DIN EN 62446-1, Fachunternehmererklärung, Anmeldung beim Netzbetreiber und im Marktstammdatenregister, Schaltplan.

Empfehlung

Unterlagen schriftlich beim Errichter anfordern, Frist setzen. Ob es sich noch um ein Steckersolargerät handelt, ist bei dieser Leistung und dem Hybrid-Wechselrichter fraglich – bitte prüfen.

M16 – Lüfterrohr neben den Modulen Hinweis

Befund

Ein Entlüftungsrohr mit Manschette steht unmittelbar an der Modulreihe (F11, F09).

Empfehlung

Abstände für Verschattung, Wartung und Zugang prüfen.

F11
F11 Lüfterrohr an der Reihe
F06
F06 Gesamtansicht

5. Empfohlene Maßnahmen

Gesamtmaßnahme: Rückbau und Neuaufbau

  • Komplette Anlage demontieren
  • Passende Unterkonstruktion beschaffen
  • Fachgerecht neu montieren und anschließen
  • Dabei umsetzen:
  • Flachdachtaugliches System mit Ballastplan, Lastverteilung, Bautenschutzmatte, Windschutz
  • Kabelführung in UV-beständigen Kanälen, Kantenschutz, Wanddurchführung abgedichtet
  • Potentialausgleich/Erdung herstellen
  • Messungen: Isolation, Durchgang, Prüfprotokoll
Rechtlicher Hinweis: Kein Rechtsrat. Ob und wie Mängelrechte geltend gemacht werden (Werkvertrag/BGB bzw. VOB/B), sollte der Bauherr mit seinem Rechtsbeistand klären; die schriftliche, datierte Dokumentation dieser Mängel ist dafür die Grundlage.

6. Offene Punkte und Prüfungen vor Ort

7. Fotoverzeichnis

Alle 35 Aufnahmen vom 07.10.2026. Zum Vergrößern ein Foto anklicken.

F01
F01 13:28:27 Uhr
F02
F02 13:28:37 Uhr
F03
F03 13:28:48 Uhr
F04
F04 13:28:59 Uhr
F05
F05 13:29:10 Uhr
F06
F06 13:29:21 Uhr
F07
F07 13:29:26 Uhr
F08
F08 13:29:32 Uhr
F09
F09 13:29:37 Uhr
F10
F10 13:30:42 Uhr
F11
F11 13:31:00 Uhr
F12
F12 13:31:08 Uhr
F13
F13 13:31:14 Uhr
F14
F14 13:31:53 Uhr
F15
F15 13:32:20 Uhr
F16
F16 13:32:26 Uhr
F17
F17 13:34:55 Uhr
F18
F18 13:34:59 Uhr
F19
F19 13:35:28 Uhr
F20
F20 13:35:56 Uhr
F21
F21 13:39:59 Uhr
F22
F22 13:40:29 Uhr
F23
F23 13:40:36 Uhr
F24
F24 13:40:39 Uhr
F25
F25 13:44:02 Uhr
F26
F26 13:44:05 Uhr
F27
F27 13:45:26 Uhr
F28
F28 13:45:35 Uhr
F29
F29 13:57:25 Uhr
F30
F30 13:57:30 Uhr
F31
F31 13:57:32 Uhr
F32
F32 13:57:36 Uhr
F33
F33 13:58:23 Uhr
F34
F34 13:58:47 Uhr
F35
F35 Typenschild (WhatsApp)