GrundlageVor-Ort-Besichtigung, 35 Fotos, keine Messungen
1. Zusammenfassung
Die Anlage ist nach unserer Sichtprüfung nicht fachgerecht für ein Flachdach ausgeführt. Die Aufständerung stammt erkennbar aus dem Balkonkraftwerk-Bereich und wurde mit losem Betonballast auf einem Flachdach mit Kunststoffdachbahn und darunterliegender Mineralwolledämmung eingesetzt. Dazu kommen ungeschützt verlegte DC-Leitungen, ein fehlender Erdungs-/Potentialausgleich und eine ungeschützte Gebäudeeinführung.
0kritisch
0erheblich
0Hinweise
Empfehlung: Die Anlage sollte bis zur Nachbesserung durch eine Elektrofachkraft freigeschaltet und nicht weiter betrieben werden. Hauptgründe: ungeschützte DC-Leitungen auf der Dachfläche (Isolationsfehler-/Brandgefahr), fehlender Potentialausgleich, Wind- und Abrutschgefahr sowie drohender Dachhautschaden. Wichtig: Die DC-Seite steht bei Tageslicht immer unter Spannung – Leitungen nicht berühren.
Gesamtempfehlung: Die komplette Anlage sollte demontiert werden. Anschließend ist die passende, für Flachdächer geeignete Unterkonstruktion zu beschaffen und die Anlage fachgerecht neu zu montieren und anzuschließen.
Dieser Bericht ist eine fachliche Sichtprüfung anhand von Fotos und Beobachtungen vor Ort. Er enthält keine Messwerte und ist kein Gutachten eines öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen. Für Statik, Dachabdichtung und elektrische Prüfung sind die jeweiligen Fachleute hinzuzuziehen (siehe Maßnahmen).
Darunter dicke Mineralwolle-Dämmung, ohne druckverteilende Schicht (z. B. Zementschicht) obenauf
Angrenzend Bereiche mit besandeter Bitumenbahn, Lüfterrohre und Attika
F06 Übersicht Modulreihe und DachflächeF11 Modulreihe mit Lüfterrohr
Module und Unterkonstruktion
Module Hetechpower HET-400M8S54AH (Typenschild, F35): 400 Wp, Voc 37,07 V, Isc 13,79 A, 1722 x 1134 x 30 mm, 20,05 kg, Schutzklasse II, 1500 V, max. Reihensicherung 20 A
Niedrig geneigte Aluminium-Aufständerung (Balkonkraftwerk-Typ) mit Fußprofil ca. 3 cm Auflage
Ballast: Betonstürze/Betonsteine, ein Stück je Modul, zusätzlich Ziegelsteine
2 Strings = 4 DC-Leitungen, Hybrid-Wechselrichter im Keller
F35 Typenschild der ModuleF33 Hybrid-Wechselrichter im Keller (markiert)
Die Moduldaten stammen direkt vom Typenschild-Foto F35; die Anzahl der Module ist auf den Fotos nicht vollständig erkennbar.
3. Mängelübersicht
Nr.
Mangel
Bewertung
Fotos
M01
Ungeeignete Unterkonstruktion (Balkonkraftwerk-System auf Flachdach)
kritisch
F01, F02, F09, F10
M02
Zu geringe Auflagefläche (ca. 3 cm), keine Lastverteilung auf die Dämmung
kritisch
F01–F05, F20
M03
Keine Bautenschutzmatte, nur dünne Antirutschmatte, teils versetzt
kritisch
F01–F05, F20
M04
Ballastierung mangelhaft: ein Betonsturz je Modul, nicht an vorgesehenen Positionen, Ziegelsteine als Ersatz
kritisch
F09, F10, F12, F15, F16
M05
Kein Windschutz seitlich und hinten, Randbereich nicht berücksichtigt
kritisch
F07, F09, F14
M06
Keine Sicherung gegen Abrutschen zur Dachkante, Anlage bereits verrutscht
kritisch
F02, F03, F04, F20
M07
Ständer stehen teilweise schräg (nicht lotrecht)
erheblich
F09, F07, F15
M08
Module/Klemmen an 1–2 Stellen nicht sauber in Position, Klemme greift nicht
erheblich
F17–F24
M09
DC-Leitungen lose auf der Dachfläche: UV, Frost, Nässe, Zug, scharfe Profilkanten
kritisch
F06–F08, F12, F13, F16, F22–F24
M10
Kein Erdungs-/Potentialausgleich vom Keller/Tiefenerder zur Anlage (mind. 1 x 16 mm² PE)
kritisch
F33, F34
M11
Leitungsführung über Dachrinne, offenes Rohr, ungeschützte Wanddurchführung
kritisch
F25–F28
M12
Keller: DC-Leitungen lose auf/an Rohrdämmung, keine Kabeltrasse
erheblich
F28, F30–F32
M13
Dachhaut: Gefahr von Undichtigkeiten, keine Abstimmung mit dem Dachdecker erkennbar
erheblich
F13, F15, F19, F20
M14
Wechselrichter-Anschluss: grün-gelbe Leitung als lose Schlaufe, Anschlusspunkt unklar
Hinweis
F33, F34
M15
Nachweise und Dokumentation nicht erkennbar (Statik/Ballastplan, Prüfprotokoll, Anmeldung)
erheblich
–
M16
Module direkt an Lüfterrohr: Verschattung und Wartungszugang
Hinweis
F06, F11
4. Mängel im Detail
Rote Kreise und Beschriftungen in den Fotos markieren die jeweils gemeinten Stellen. Das Fotoverzeichnis am Ende zeigt alle Aufnahmen unverändert als Original.
M01 – Ungeeignete Unterkonstruktion kritisch
Befund
Die Aufständerung ist ein leichtes Aluminiumsystem, wie es für Balkonkraftwerke üblich ist. Auf dem Flachdach wird sie als Ballastsystem für mehrere Module eingesetzt. Ein Ballastierungsplan, Lastverteilung, Windleitbleche oder ein Verbund der Reihen sind nicht erkennbar.
Risiko
Verrutschen oder Abheben bei Wind, Schäden an Dach, Modulen und Dritten.
Empfehlung
Herstellerfreigabe für Flachdach-Ballastierung inklusive Ballastplan vorlegen lassen. Liegt sie nicht vor, durch ein für Flachdach zugelassenes, statisch nachgewiesenes System ersetzen.
F01 Fußprofil mit Klemmfuß, Betonstein dahinter (markiert)F10 Stütze mit Winkelverbindung auf BetonsteinF09 Seitenansicht: Stützen stehen schräg, lange Betonstürze liegen neben statt unter den Stützen, Ziegelsteine, lose Leitungsbögen (markiert)
M02 – Zu geringe Auflagefläche, keine Lastverteilung kritisch
Befund
Das Fußprofil liegt mit nur ca. 3 cm Breite auf. Unter der Dachbahn befindet sich weiche Mineralwolle-Dämmung ohne druckverteilende Schicht.
Risiko
Das Profil drückt sich mit der Zeit in die Dämmung. Die Profilkante belastet die Dachhaut, es entstehen Mulden, Wasseransammlungen und Undichtigkeiten.
Empfehlung
Lastverteilende Auflager (breite Fußplatten) einsetzen und die Druckfestigkeit der Dämmung mit dem Dachdecker bzw. Planer gegen die tatsächlichen Lasten prüfen.
F04 Fuß, schmale Auflage (markiert)F05 Fuß unter ModulstoßF20 Draufsicht Fußpunkt neben Dachnaht (markiert)
M03 – Bautenschutzmatte fehlt bzw. unzureichend kritisch
Befund
Unter den Profilen liegt nur eine sehr dünne schwarze Antirutschmatte statt einer dicken Bautenschutzmatte. Sie ist stellenweise seitlich versetzt oder liegt nur unter einem Teil des Profils, sodass die Profilkante direkt auf der Dachhaut aufliegt.
Risiko
Mechanische Beschädigung der Dachbahn an den Kanten; zusätzlich bei PVC-Bahnen Verträglichkeitsfragen mit der Mattenart (Weichmacher).
Empfehlung
Durchgängige, mit der Dachbahn verträgliche Bautenschutzmatte unter jedem Auflager, Material und Dicke mit dem Dachbahnhersteller/Dachdecker abstimmen.
F02 Matte nur seitlich am Profil (markiert)F03 Matte versetzt, Profil auf Dachbahn (markiert)F13 Dachhaut mit Nahtbereich (markiert)
M04 – Ballastierung mangelhaft kritisch
Befund
Je Modul liegt nur ein Betonsturz als Ballast, nicht an den dafür vorgesehenen Positionen, sondern beliebig auf der Unterkonstruktion verteilt. Am Modulende liegen Ziegelsteine als Ersatzballast (F12, F09).
Risiko
Die Windsogsicherung ist nicht nachgewiesen und bei den gezeigten Positionen unwahrscheinlich ausreichend. Ballast kann verrutschen oder kippen.
Empfehlung
Ballastplan nach Windlastberechnung (Standort, Gebäudehöhe, Randzonen) erstellen und die Ballastsituation gemäß Plan neu herstellen, mit definierten Positionen und Sicherung gegen Verrutschen.
F12 Modulende mit Ziegelstein (markiert)F15 Betonsturz, Leitung gespannt darüber (markiert)F16 Reihe mit Ballast und lose liegendem Kabelrest (markiert)
M05 – Kein Windschutz, Randbereich kritisch
Befund
Es gibt keinen Windschutz seitlich (links/rechts) und hinten. Die Reihen liegen nahe an der Attika bzw. am Dachrand.
Risiko
Im Dachrand- und Eckbereich treten erhöhte Windsogkräfte auf; die Modulreihen können angehoben werden.
Empfehlung
Windleitbleche/Windbrecher und Abstände zum Dachrand nach statischem Nachweis herstellen.
F07 Reihe nahe der AttikaF14 Reihe parallel zur Attika
M06 – Keine Abrutschsicherung, Anlage ist verrutscht kritisch
Befund
Die Anlage ist an keiner Stelle gegen Wegrutschen zur Dachkante gesichert. An den Positionen der Matten ist zu erkennen, dass sie sich bereits ein Stück bewegt hat.
Empfehlung
Reihen verbinden, gegen Abrutschen sichern (z. B. Anschläge/Verbund) und Position nach Plan wiederherstellen.
Einige Ständer, auf denen die Module liegen, stehen nicht lotrecht, sondern sichtbar schräg. In der Seitenansicht (F09) ist das gut zu erkennen: mehrere Ständer sind geneigt.
Risiko
Ungleichmäßige Lastabtragung, zusätzliche Verschiebungskräfte am Fuß, Spannungen in den Modulrahmen.
Empfehlung
Ständer ausrichten bzw. verformte Teile ersetzen, Verschraubungen prüfen und nachziehen.
F09 Seitenansicht: schräge Stützen (markiert)F07 Stütze am ReihenendeF15 Stütze von unten (markiert)
M08 – Module und Klemmen nicht sauber positioniert erheblich
Befund
An ein bis zwei Stellen sind Module nicht richtig in Position, die Klemme fasst nicht. Vermutlich eine Folge der verrutschten Anlage. Auf den vorliegenden Fotos (F21–F24) sitzen die gezeigten Klemmen unauffällig; die betroffenen Stellen sind auf den Fotos nicht eindeutig zu erkennen und beruhen auf der Beobachtung vor Ort.
Empfehlung
Alle Klemmen auf Sitz und Drehmoment prüfen, Module neu ausrichten und die Klemmbereiche laut Modulhersteller beachten. Die genauen Stellen bei der Nachprüfung markieren.
F17 Schiene und Klemme zwischen ModulenF18 Klemme am ModulrahmenF24 Klemme am Modulrand
M09 – DC-Leitungen lose auf der Dachfläche kritisch
Befund
Die beiden Strings (4 Leitungen) liegen ohne Schutz, ohne Halter und teils in Schlaufen lose auf der Dachfläche, auch über der Bitumenbahn. Teilweise stehen sie unter Zug und schleifen an den scharfen Profilkanten der Unterkonstruktion. Auf F09, F12 und F13 liegen die Leitungen in großen Bögen quer über die Dachfläche, über Nahtbereiche und Befestigungsteller. Ein Leitungsrest liegt lose auf dem Dach (F16).
Risiko
Isolationsschäden durch UV, Frost, Wasser und Scheuern; Erdschlüsse und Lichtbögen auf der DC-Seite. Das ist eine Brand- und Personengefahr.
Empfehlung
Leitungen in UV-beständigen Kabelkanälen oder mit Kabelhaltern an der Unterkonstruktion führen, scharfe Kanten schützen (Kantenschutz), Zugentlastung herstellen. Danach Isolationswiderstand messen.
F08 Leitungen quer über die DachbahnF13 Leitungsschlaufen (markiert)F22 Leitung liegt an Profilkante (markiert)F23 Leitung am ProfilF16 Kabelrest auf dem Dach (markiert)F12 Leitungsbündel am Modulende (markiert)
M10 – Kein Erdungs-/Potentialausgleich kritisch
Befund
Vom Keller bzw. Tiefenerder aus wurde kein Erdungsanschluss zum Dach hochgeführt. Eine Verbindung der Unterkonstruktion mit dem Potentialausgleich ist nicht erkennbar. Gefordert ist mindestens 1 x 16 mm² PE.
Risiko
Bei einem Isolationsfehler können Rahmen und Aufständerung Spannung führen; ohne Potentialausgleich fehlt die Schutzwirkung. Ist eine Blitzschutzanlage vorhanden, ist zusätzlich die Einbindung zu prüfen.
Empfehlung
Potentialausgleich/Erdung durch eine Elektrofachkraft nach VDE-Vorgaben herstellen (Querschnitt und Verlegeart gemäß DIN VDE 0100-540 bzw. Blitzschutzkonzept bei Bedarf), Durchgang messen und dokumentieren.
F33 Wechselrichter, nur lokale Erdleitung (markiert)F34 Grün-gelbe Leitung mit Klemme (markiert)
M11 – Leitungsführung und Gebäudeeinführung kritisch
Befund
Die vier Leitungen hängen in einer Schlaufe über den Rand der Dachrinne (F25) und laufen in ein Edelstahlrohr an der Fassade, das mit einer Schelle befestigt und mit Kreppband beklebt ist. Die Rohröffnung ist schräg abgeschnitten, scharfkantig und ohne Kantenschutz oder Abdeckung (F26). Die Fassade wird gerade bearbeitet (Gerüst, Folie, Putz sichtbar). Unten werden die Leitungen ohne Schutz durch eine Wandöffnung in den Keller geführt; Bauschutt liegt im Bereich (F27, F28).
Risiko
Wassereintritt, Scheuern an Kanten (Rinnenrand, Rohrkante), fehlende Brand- und Schlagregenabdichtung der Durchführung sowie Beschädigungsgefahr durch die laufenden Fassadenarbeiten.
Empfehlung
Leitungen mit Schutzrohr/Kantenschutz führen, Rohröffnung mit Abdeckung ausführen, Wanddurchführung fachgerecht abdichten und brandschutztechnisch abschotten.
F25 Leitungen über die Dachrinne (markiert)F26 Rohr mit Kreppband (markiert)F27 Durchführung am FassadenfußF28 Leitungen im Keller an der Wandöffnung
M12 – Keller: Leitungsführung ohne Trasse erheblich
Befund
Im Keller liegen die DC-Leitungen lose auf bzw. an der Rohrdämmung, ohne Kabelrinne oder feste Befestigung, und führen am Heizungsraum vorbei.
Empfehlung
Feste Kabeltrasse oder Schellen mit ausreichendem Abstand zu Heizungs-/Warmwasserleitungen, Brandabschottungen bei Durchbrüchen und Kennzeichnung der DC-Leitungen.
F30 Leitungen an der DeckeF31 Leitungen auf RohrdämmungF32 KellergangF29 Heizungsraum
M13 – Dachhaut: Undichtigkeitsrisiko erheblich
Befund
Die ältere Kunststoffdachbahn mit Befestigungstellern und Nähten wird durch Profilkanten und Ballast belastet. Eine Abstimmung mit dem Dachdecker oder eine Dachfreigabe ist nicht erkennbar. Im Nahtbereich sind dunkle Punkte zu sehen (F13), auf der Fläche Markierungen. In F20 steht ein Fußprofil unmittelbar an einer Naht der Dachbahn (dunkle Nahtlinien), daneben liegt ein Betonstein direkt auf der Bahn.
Empfehlung
Dachdecker soll Zustand der Bahn, Nahtbereiche und die Auflagerstellen prüfen und dokumentieren. Auswirkungen auf die Gewährleistung des Daches klären.
F19 Befestigungsteller und Nahtbereich (markiert)F15 Auflager an Betonsturz (markiert)F13 Naht (markiert)
M14 – Wechselrichteranschluss Hinweis
Befund
Der Hybrid-Wechselrichter hängt an der Kellerwand. Darunter hängen Leitungen lose, eine schwarze Leitung ist frei über die Wand gespannt, ein graues Kabel liegt als Überlänge aufgerollt. Die grün-gelbe Leitung ist in mehreren Schlaufen an einer Klemme aufgewickelt; ein Anschlusspunkt an Erdung oder Potentialausgleich ist nicht erkennbar (F34). Unter dem Wechselrichter sitzt ein Gehäuse mit WARNING-Aufkleber, dessen Funktion auf dem Foto nicht eindeutig ist (F33).
Empfehlung
Anschluss prüfen, Leitungen ordnen und kennzeichnen, Schaltplan und Beschriftung nachtragen.
Nicht erkennbar bzw. nachzufordern: Statik/Ballastierungsplan, Herstellerfreigabe der Aufständerung, Prüfprotokoll nach DIN EN 62446-1, Fachunternehmererklärung, Anmeldung beim Netzbetreiber und im Marktstammdatenregister, Schaltplan.
Empfehlung
Unterlagen schriftlich beim Errichter anfordern, Frist setzen. Ob es sich noch um ein Steckersolargerät handelt, ist bei dieser Leistung und dem Hybrid-Wechselrichter fraglich – bitte prüfen.
M16 – Lüfterrohr neben den Modulen Hinweis
Befund
Ein Entlüftungsrohr mit Manschette steht unmittelbar an der Modulreihe (F11, F09).
Empfehlung
Abstände für Verschattung, Wartung und Zugang prüfen.
F11 Lüfterrohr an der ReiheF06 Gesamtansicht
5. Empfohlene Maßnahmen
Gesamtmaßnahme: Rückbau und Neuaufbau
Komplette Anlage demontieren
Passende Unterkonstruktion beschaffen
Fachgerecht neu montieren und anschließen
Dabei umsetzen:
Flachdachtaugliches System mit Ballastplan, Lastverteilung, Bautenschutzmatte, Windschutz
Kabelführung in UV-beständigen Kanälen, Kantenschutz, Wanddurchführung abgedichtet
Potentialausgleich/Erdung herstellen
Messungen: Isolation, Durchgang, Prüfprotokoll
Rechtlicher Hinweis: Kein Rechtsrat. Ob und wie Mängelrechte geltend gemacht werden (Werkvertrag/BGB bzw. VOB/B), sollte der Bauherr mit seinem Rechtsbeistand klären; die schriftliche, datierte Dokumentation dieser Mängel ist dafür die Grundlage.
6. Offene Punkte und Prüfungen vor Ort
Hersteller und Typ der Unterkonstruktion sowie zulässige Einsatzbedingungen
Genauer Dachaufbau (Bahnmaterial, Dämmstoff, Druckfestigkeit) laut Dachdecker oder Bestandsunterlagen
Anzahl der Module, Gesamtleistung, Inbetriebnahmedatum, ausführende Firma
Ist ein äußerer Blitzschutz vorhanden? Wo liegt der Fundament-/Tiefenerder?
DC-Freischalter, Beschriftung und Feuerwehr-Anforderungen am Gebäudeeintritt
Genaue Stellen der nicht greifenden Klemmen markieren
Fassadenarbeiten: Wer ist für das Edelstahlrohr und die Leitungsführung am Gerüst zuständig, wie werden die Leitungen währenddessen geschützt?
(Gebäude-/Haftpflicht)
7. Fotoverzeichnis
Alle 35 Aufnahmen vom 07.10.2026. Zum Vergrößern ein Foto anklicken.